you, me and everyone we know

„You, Me and Everyone we know“, auf Deutsch: „Ich und Du und Alle, die wir kennen“, läuft am 14. Mai um 21:00 Uhr auf Arte. Wir hatten gestern schon beim allseits beliebten Postironischen Stammtisch über den atemberaubenden Film geredet. (entdeckt bei elbeseiten.org)

Christine, eine impulsive Videokünstlerin, wartet auf den großen Durchbruch und verdient ihren Lebensunterhalt einstweilen mit einem Fahrservice für Senioren. Dabei trifft sie auf den Schuhverkäufer Richard, der sich gerade von seiner Frau getrennt hat und mit der Erziehung seiner Söhne völlig überfordert ist. Diese machen auf der Suche nach Zuwendung ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit der Außenwelt.
In ihrem Regiedebüt vereint Miranda July Intelligenz, Witz und Poesie zu einer frechen Gesellschaftssatire. Dafür bekam sie bei den Filmfestspielen in Cannes 2005 die Goldene Kamera verliehen. Auch beim Sundance-Filmfestival, das den Independent-Film schon im Projektstadium unterstützt hatte, erhielt July eine Auszeichnung. (arte.tv)


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Miranda July, ist übrigens auch diejenige, die dieses schöne Buch rausgebracht hat. Für mich ein grandioser Film, sehr große Kunst und mit sehr vielen postironischen Akzenten versehen. Somit eine Pflichthausaufgabe für alle Menschen des Postirnoschen Netzwerkes. Wenn ihr den Film seht, werdet ihr auch dieses schöne Bild verstehen:

bookcrossingfieber

Ich hab heute mal so in der aktuellen Hinz&Kunz geblättert und einen für uns interessanten Artikel entdeckt. Für mich zumindest interessant. Den Artikel werde ich hier nicht einfügen, denn den kann sich jeder selbst günstig erwerben, aber den Link zu der Aktions- Website, den spende ich mal

Bookcrossers

Viel Spaß damit, vielleicht fühlt sich ja jemand spontan zum mitmachen angeregt, ich finde es zumindest eine wirklich schöne ( und auch postironische) Idee, die Bücher, die man ausgelesen hat und die einem etwas bedeuten weiter zu geben.

Stone is the way of the walk – EINE RELIQUIE DES JURA

Welcher Mythos oder welche Mythen verbergen sich hinter diesem Stein? Oder ist er noch frei?

Frei für einen postironischen Mythos?

stone is the way of the walk

Gefunden: Sommer 2008 am norddeutschen Ostseestrand

„Die Entstehung von Feuersteinknollen ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich sorgen kieselsäurehaltige Lösungen bei der Diagenese (Kompaktions- und Umwandlungsprozesse während der Gesteinsbildung) für eine Verdrängung von Karbonaten. Relikte von Schalen und Skeletten von Kieselschwämmen und Diatomeen (Kieselalgen) in Feuerstein belegen den organischen Ursprung.

Die Dehydrierung der Kieselsäure erfolgt von innen nach außen, wodurch die Feuersteinknollen oft eine zwiebelartige Struktur aufweisen. Die äußeren Schichten können im geringen Maße Wasser aufnehmen, wodurch eine Verwitterung der Oberfläche begünstigt wird. Deutlich erkennbar ist oft die poröse helle Außenschicht (die so genannte Rinde), die oft mit Kalkanhaftungen verwechselt wird. Vielmehr handelt es sich regelmäßig um die diagenetische Vorstufe zu Feuerstein, (SiO2 x nH2O), das sog. Opal-CT. Diese ist leicht zu bearbeiten. Die Umwandlung von Opal-CT zu Feuerstein erfordert JAHRMILLIONEN.“ (Wiki)

liebe leicht gemacht

kennt jetzt hoffentlich nicht jeder:


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ist das jetzt präironisch oder postironisch? wahrscheinlich prä- da zu jung für den ironiewillen. vor allem aber authentisch und schön. komisch, immer wenn ich denke „na das könnte jetzt postironisch sein“, muss ich im nächsten moment feststellen „naja, in erster linie ist es wohl für kinder“. oder von kindern. was mich wiederum fragen lässt: „ist das jetzt die postironische Erziehung von unten (natürlich nur auf die körpergröße bezogen)?“ und gibt es eigentlich auch konzepte, theorien, begriffe zu dem phänomen der erziehung erwachsener durch ihre kinder? hachachach.

Rainbow Colors Inspired

picture-4

@DoppelM hatte es gestern getwittert: Eine Sammlung von über 80 „Rainbow Colors Inpired Photos and Images. Vielen Dank!!

A great author once describes a Rainbow as “one of the most spectacular light shows observed on earth” and we also feel the same…

postirony goes Alltag


we make lists, we make plans
to write books, to form bands
or to move to kreuzburg
and escape into the night

so pack your bags and lets take control

you and me lets go
the next time that you’re lonely,
or the next time that you’re free.

and yet theres no point in waitin for a miracle to save your life.


the safe way is not
the way to live your life
your light is beautiful don’t let the daydreams die!
don’t let the daydreams die!

so why?
if we can make the plans can we just not find the time?

——

Ich hab heute viel über einiges im meinem Leben nachgedacht und festgestellt, dass für mich das postironische nicht Friede, Freude, Eierkuchen ist, wies bei manchen so rüberkommt sondern es sich für mich vielmehr darum dreht, die Dinge im Leben anders zu betrachten. Ironie lässt Menschen auf Dauer verbittern, die Dinge im Leben kann man aber nicht verändern, die einen so werden lassen. Man kann nur seine Sicht darauf ändern. Es geht darum, Dinge, von den man träumt nicht zu vergessen, Menschen um ein rum nicht zu ignorieren und Gelegenheiten, etwas zu verändern zu ergreifen. Schlicht die Zeit zu (wieder zu) finden, die man für solche Dinge hat.

Playing for Change

Anstatt Playing for Change mit Hilfe von vielen Wörtern zu beschreiben, zeige ich euch drei Videos. Das Erste beschreibt das Projekt, Nr. 2 und 3 sind Beispiele! Atemberaubend! (gefunden via anhphan)

Playing For Change Explained from Playing For Change on Vimeo.

War/No More Trouble – Song Around The World from Playing For Change on Vimeo.

learning to love you more

Ein Klassiker unter den partizipativen Feelgood-Projekten hat  nach sieben Jahren die Pforten geschlossen. Über 8000 Leute haben seit 2002 beim Projekt „Learning to love you more“ teilgenommen. Die Website wird weiter als Archiv bestehen bleiben, zudem ist vor zwei Jahren ein Buch mit einer Auswahl der Contributions erschienen.
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Die beiden Künstler Harrell Fletcher und Miranda July stellten ungewöhnliche Aufgaben wie: Fotografiere Deine Eltern, während sie sich küssen. Schreibe fünf Dinge auf, die sich 1984 ereignet haben. Oder: Mach ein Blitzlichtfoto unter deinem Bett. Das schmeckt natürlich ein bisschen nach lieblichem Reanimationsversuch von radikalerem Fluxus und Konzeptkunst aus den 1960/70ern, einem therapeutischen Blick durch die rosarote Brille. Einem elitären Kunstbegriff wird „Jeder ist ein Künstler“ zugehaucht. Jedoch man kriegt die Kurve. Denn was dem Projekt und den Künstlern dahinter sicher nicht fehlt, ist Humor. In Miranda Julys vielseitigem Schaffen als Medien- und Performancekünstlerin liegen Tragik und Komik nie weit voneinander entfernt. Die besten Momente im Buch und Website sind jene, wo sich übersteigerte Ernsthaftigkeit in ihr Gegenteil verkehrt. Mit Spieltrieb, Humor und Kunst das Leben besser auszuhalten lernen – sicher eine der empfehlenswertesten Selbsthilfegruppen.

Assignment #63: Make an encouraging banner
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