Arbeiten Studierende

Auswahl von Projekten, die im Sommersemester 2009 im Rahmen  des Projektseminars „Kommunikation und kulturelle Innovation im Zeitalter der Postironie und Utopie 2.0“ an der Fakultät EPB der Universität Hamburg entstanden sind: ______________________________________________________________________________________ Der Postironische Kopfverband e.V.

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1. Wir sind der Postironische Kopfverband.
2. Wir sind ein offenes soziales Netzwerk.
3. Wir sind die verbindende Instanz der postironische Bewegung.
4. Unsere Aktivitäten gründen auf den Thesen des postironischen Manifests.
5. Wir geben Impulse für den postironischen Diskurs: StammtischParty’s, Ausstellungen, Aktionen, Kooperationen, Lesungen, Seminare, web 2.0, blog, Kunstprojekte.
6. Wir fordern und fördern Kommunikation, Reflektion und Vision.

Die Statuten unseres Vereines finden sie hier.
(Autoren: Anne, Katharina, Markus, Christoph, Iris)

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PIM – das postironische Maskottchen

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PIM ist das postironische Maskottchen. Das Erkennungszeichen der Postironie und eine wahre Persönlichkeit. In verschiedenen Social Communities kann es angesprochen und als Freund geaddet werden auch seine Abenteuer lassen sich hier verfolgen. PIMs momentane Heimatstadt ist Hamburg, in der es auch öfters in Cafes und bei Sehenswürdigkeiten anzutreffen ist. PIM hat die Form eines Ei’s, das symbolisch für die junge, „schlüpfende“ und sich weiter entwickelnde Postironie steht. PIM’s Geschichten und Abenteuer kann man bald auf diesem Blog sowie auf folgenden Plattformen verfolgen:
Facebook
StudiVZ
– Twitter
triffst auch du mal auf PIM in Hamburg oder wirst online ein PIM-Freund!

(Autorinnen: Svenja, Saye)

______________________________________________________________________________________ FacetofaceBOOK

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Wie würde Facebook im Reallife aussehen? Wie findet adding in im realen Leben statt? FacetofaceBOOK ist ein Buch mit vorgefertigten Seiten zum ausfüllen, und erinnert inhaltlich und visuell an Social Community- Websites. Dieses Buch wird zusammen mit einer Einwegkamera an reale Personen weitergereicht. Diese Begegnung („adden“) wird fotografisch festgehalten. Jede Person füllt eine Seite im Buch aus. Dann wir das Buch und Kamera an einen Bekannten weiter gegeben, der ebenfalls eine Seite ausfüllt und ein Foto dieser Begegnung schiesst und beides wiederum weiter reicht. Jede Übergabe soll zudem mit einem Aufkleber (liegen im Buch bei) vor Ort im Stadtbild markiert und zweitens virtuell auf einer Karte (Google Maps) dokumentiert werden. Buch und Kamera soll zu einem vorgegebenen Zeitpunkt zu den Initianten dieser Aktion zurückkehren. (Den Büchern ist jeweils eine Bedienungsanleitung beigefügt). Die Aktion wird mit einer kleinen Ausstellung im August 09 an der die Adding-Fotos und Auszügen aus den Büchern gezeigt werden, abgeschlossen. Zu diesem Event werden alle teilnehmenden Personen eingeladen. So entsteht eine neue REALE community.

(Autorinnen: Janna, Birte, Anna)

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beSCHLAGnahmte WORTE

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Welche Assoziationen rufen die hehren Worte des postironischen Manifests hervor? welche Werte, Wünsche und Hoffnungen verbinden sich mit ihnen? Sind sie nicht schon entleert und von der Warenwelt beschlagnahmt?

Aktion: Wir überstreichen große Werbeflächen auf stark frequentierten U-/ S-Bahn-Stationen und öffentlichen Plätzen mit weißer Farbe und schaffen so eine Le[ ]rstelle, neue Orte für Kommunikation. Dort stellen wir Fragen wie: Was ist schön? Was ist wahr? Was bezaubert dich? Was liebst du? Wie werden wir bessere Menschen? Mittels einer kleinen Instruktion werden die Passanten aufgefordert, ihre Antwort, Kommentare oder Gegenfragen zu hinterlassen und so die Le[ ]rstelle zu füllen.

Ziel ist es
– die beschlagnahmten Worte ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.
–  Zu irritieren und zur Partizipation von Menschen an unvorgesehen Orten und in Medien anzuregen,
– die Kreativität und Gemeinschaft zu fördern. Denn Worte mit Bedeutung (neu) zu füllen ist ein kollektiver Prozess.
– Ein System (Werbetafel) zu hacken und zum Nachdenken anzuregen.
– den öffentlichen Raum wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen

(Autorinnen: Beate, Irene)

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é bla é bla

pi-bandPostironie als Zeitgeist der heranwachsenden Generation? Oder nur Wunschdenken der Erwachsenen und somit bestenfalls eine weitere ihrer Forderungen? Vielleicht gar nicht einmal im Stande, dem tristen, förmlichen, ziellosen und stets nicht-juvenilen Gerede unserer Tage etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen?
“é bla é bla” ist eine Band und die Reaktion Jugendlicher auf den trägen Zeitgeist der Erwachsenenwelt.  Denn, jungen Menschen eine post-ironische Umwelt zu bieten benötigt  mehr als “schöne” Sonntagsreden. Ihr Äußeres, dem Klischee eines erfolgreichen Karrieristen nachempfunden, ist ein Spiegel für Erwachsene, denn diese Band ist die visionäre Verkörperung ihrer eigenen Sachzwänge. Ihre Lieder sind die musikalische Forderung nach Teilhabe und Respekt. Sie sollten unbedingt erhört, wahr- und ernst genommen werden, um die Jugend für die Erschaffung post-ironischer Realitäten zu gewinnen.

Zurzeit besteht die Band aus acht SchülerInnen aus der neunten Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums in Buchholz. Einige neue Bandmitglieder werden nach den Sommerferien noch hinzukommen. Den Sommer 2009 wird “é bla é bla”  im Studio und bei Dreharbeiten verbringen. Veröffentlicht wird ihre ersten Single voraussichtlich im August und dann auch live vorgetragen.

(Autoren: Constantin, Ole)

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Eine sehr kurze Reise


Ganzheitliche, mehrere Sinne ansprechende Wellnesstrip im Fahrstuhl im Philosophenturm der Universität Hamburg.
Steigt ein, nehmt Platz, schaut und staunt,  und lasst euch überraschen – aber nur einer zur Zeit. Wohlbefinden kann nur so garantiert werden. Die Türen schliessen sich jetzt…
Aktionstag: 3. Juli 2009

(Autorinnen: Zuza, Isabella)

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